Alexander May
Alexander May, geboren 1970 in Trier, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Steinbildhauer und Steinmetz und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Zudem war er als Schauspieler in Berlin tätig. 1999 gründete er die freie Theatergruppe „Fragment“, mit der er zahlreiche Produktionen in Berlin realisierte. Parallel dazu arbeitete er als Regieassistent mit Regisseuren wie Claus Peymann, Thomas Langhoff und Christoph Schlingensief zusammen. Von 2001 bis 2005 war er fest als Regieassistent am Bayerischen Staatsschauspiel München engagiert – dort Zusammenarbeit mit Barbara Frey, Jan Bosse u.a. 2005 inszenierte er im Marstall „Genua 01“ von Fausto Paravidino.
Seit 2005 ist Alexander May als freier Regisseur tätig. Er inszeniert u. a. am Landestheater Schwaben in Memmingen, am Theater Augsburg und entwickelt weitere freie Projekte in München. Bei den Salzburger Festspielen 2008 führte er Regie bei der Reihe "Dichter zu Gast", im Dezember 2008 inszenierte er Schillers "Die Räuber" am Theater Trier. An der Münchner Schauburg wird im Juni seine Inszenierung von Edward Bonds "Gerettet" Premiere haben.
Am Staatstheater Nürnberg hat er bereits bei "Die fetten Jahre sind vorbei" und "Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" Regie geführt. Seine Inszenierung von "Die fetten Jahre sind vorbei" wurde mit dem Nürnberger Theaterpreis des Fördervereins Schauspiel Nürnberg e.V. gestiftet.
Seine neue Regiearbeit am Staatstheater Nürnberg ist Esther Vilars "Speer" auf der Probebühne der Kongresshalle.
